Dienstag, 13. mai 2008
Endlich ist es soweit. Der 1.Mai und wir können Sammy direkt vom Tierarzt nach der Impfung abholen. Jetzt denken sicherlich einige wieso der Tierarzt an einem Feiertag offen hat. Er hat an diesem Tag Notdienst und deshalb kann die Züchterin mit den Welpen zum impfen kommen.
Als wir beim Tierarzt ankommen sind die Welpen schon im Sprechzimmer und wir können sie nur hören. Also warten wir noch und schauen uns die wirklich schönen Bilder von den Tieren an die der Tierarzt von den Besitzern seiner Patienten bekommen hat.
Nun ist es soweit und die Welpen werden raus getragen. Als wir unseren Sammy bekommen ist er nicht so erschöpft wie wir erwartet hatten. Bei unserem Yorkshire, den wir auch noch haben, war das anders.
Der Abschied fiel der Züchterin und deren Tochter sichtlich schwer aber er ist ja nicht weit weg und man bleibt in Kontakt. Wir nehmen die Papiere an uns und die Züchterin wollte schon wieder weg ohne das Geld von uns zu nehmen.
Nun ging es zum Auto. Ich setzte mich für die erste Fahrt zu ihm nach hinten ins Auto. Die Fahrt war ruhig und er hat den kurzen Weg ein Nickerchen gemacht.
Als wir zuhause ankamen bin ich erstmal mit Sammy Gassi gegangen und mein Mann hat Gino, unseren Yorkshire Terrier geholt um die beiden einander bekannt zu machen. Wider erwarten haben sich die beiden auf der ersten Blick gut verstanden...auf den ersten Blick...und wie man´s nimmt.
Unser Kleiner hat immer wieder versucht Sammy zu besteigen. Wir haben das immer wieder verhindert und einfach als Revierverhalten angesehen was sich wieder legt. Das tat es aber nicht. Sammy war schon sichtlich genervt von dem ewigen begatten, also haben wir ihn in die extra gekaufte Hundebox gebracht, damit er mal schlafen kann und seine Ruhe hat. Dies hat er auch recht schnell verstanden und geschlafen.
Als es dann abends ins Bett ging stand uns eine fast schlaflose Nacht bevor. Während Sammy sofort in sein Körbchen ging und schlief, ließ Gino nicht locker und wollte immer wieder zu ihm. Zum glück mussten wir beide am nächsten Morgen nicht früh aufstehen, denn viel Schlaf war uns nicht gegönnt. Ich habe Gino dann an die Leine genommen, damit er nicht immer zu Sammy gehen konnte.
Am nächsten Tag ging es munter weiter. Da das ganze doch schon sehr ausartete, rief ich beim Tierarzt an und fragte was man machen könnte. Dieser sagte uns lediglich das wir so wie bisher weitermachen sollen und viel geduld mitbringen müssen.
Später habe ich dann noch einen Freund gefragt der auch 4 Labradore hat und er hat mir den Tipp gegeben, Sammy einmal zu baden, da noch der Duft der Mutter an ihm haftet. Das habe ich getan und was soll ich sagen es war schlagartig ruhig. Plötzlich liegen beide zusammen und schlafen und so konnte ich auch endlich etwas Schlaf nachholen.



von Romina - Community: Hunde
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